Kirche Richtung Wald

Fördermaßnahmen umgesetzt

Straßenbeleuchtung erneuert

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Im Jahr 2011 wurden in der Gemeinde Niederkirchen , Verbandsgemeinde Deidesheim, Überlegungen zum Austausch alter Straßenlampen in LED-Straßenbeleuchtung angestellt. Ein Antrag auf Fördermittel des Bundes wurde im März 2011 gestellt und mit Zuwendungsbescheid des PTJ im September 2011 die 40-prozentige Förderung der Maßnahme in Aussicht gestellt. Mit Beschluss des Gemeinderates vom 01.03.2012 wurde das Büro HIPLAN   aus Haßloch mit der Planung und Betreuung des Projektes beauftragt. Der Auftrag an die ausführende Firma wurde mit Beschluss des Gemeinderates vom 14.06.2012 vergeben und im Zeitraum zwischen dem 20.07.2012 und dem 08.08.2012 umgesetzt.
Im Mai bereits wurde von Seiten des betreuenden Büros eine Bestandsaufnahme  des Zustands der Straßenbeleuchtung in Niederkirchen aufgenommen. Dabei wurde  die Notwendigkeit der Beseitigung der elektrischen Mängel an ca. 85 Lampenmasten verdeutlicht  und mit in das Leistungsverzeichnis aufgenommen. Bei der Bestandsaufnahme wurde an 16 Lampenmasten ein starker Rostbefall im Erdübergangsbereich festgestellt, jeweils zwei Lampenmasten waren stark deformiert bzw. lose. Diese insgesamt 20 Masten wurden durch einen Statiker auf ihre Standsicherheit überprüft, um festzustellen, wie viele Masten definitiv ausgetauscht werden müssten – dieser notwendige Austausch wurde dann in das Leistungsverzeichnis aufgenommen.
Sonstige Schäden wie z.B. Beschädigungen an Zugangstüren von Lampenmasten oder kleiner Rostschäden in den oberen Bereich wurden durch Reparaturmaßnahmen behoben. Lampenstandorte, die durch Pflanzenbewuchs beeinträchtigt wurden, wurden durch gärtnerische Maßnahmen in einen angemessenen Zustand versetzt.
Die Installation der Lampenköpfe wurde dann durch die beauftragte Firma Elektro Kranz im Zeitraum zwischen Juli und September umgesetzt. Dabei wurden 102 Siteco Leuchten installiert und 10 Stahrohrmasten ersetzt, ebenso 60 Kabelübergangskästen.
Die Kosten, die durch den Austausch der alten HQL-Lampen in moderne LED-Technik entstanden sind, werden sich nach Berechnung der Verwaltung in einem Zeitraum von 4 – 5 Jahren amortisieren. Es wird von einer Stromverbrauchsreduktion um 88% und der Reduzierung des CO2-Ausstoßes  um 783,85 t in 20 Jahren ausgegangen.
Es wird von Seiten der Gemeinde angestrebt, auch zukünftig den ca. 40 Jahre alten Bestand an Straßenlampen durch Lampen moderner Technologie zu ersetzen. Überschlägig geschätzt wird es sich dabei noch um ca. 240 Lampen handeln, für die ein geeignetes Konzept erstellt und der Austausch vorbereitet werden sollte. Erste Vorüberlegungen dazu wurden bereits gemacht.

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages